„Schamane“ ist ein sibirisches Wort und bedeutet „Der, der im Dunklen sieht“ – derjenige also, der etwas sieht, das andere nicht sehen können. Heute verwenden wir diesen Begriff zur Bezeichnung spiritueller Heilerinnen und Heiler, gleich aus welchem Land, die der Gemeinschaft durch den Kontakt mit mächtigen, aber wohlwollenden Geistern in der „nicht-alltäglichen Wirklichkeit“ Heilung und Weisheit bringen können.


Zwar stammt der Begriff aus Sibirien, doch Schamanismus wird auf allen Kontinenten praktiziert. Er ist zweifellos die älteste spirituelle Methode der Welt und reicht bis zu den Anfängen der Menschheit zurück. Eine wirklich einzigartige Erfolgsgeschichte also!

In der westlichen Kultur hat der Schamanismus in den letzten 30 Jahren eine beispiellose Neubelebung erfahren. In der zunehmenden Hinwendung zum so genannten „Core“- oder modernen Schamanismus spiegelt sich die Sehnsucht unserer Seelen nach einer tieferen Verbindung zur Weisheit alter Völker und zur Natur. Die Wiederentdeckung der alten Praktiken ist die direkte und ausgleichende Reaktion auf eine westliche Gesellschaft, die zunehmend von Technologien gesteuert wird. Viele von uns suchen heute nach Wegen, um in größerer Harmonie mit ihren Mitmenschen, mit der Erde und vor allem auch mit sich selbst zu leben.

Schamanismus ist weder eine Religion noch eine Philosophie. Um es auf einen einfachen Nenner zu bringen: Schamanismus ist eine Methode der Bewusstseinserweiterung, die uns auf direktem Weg zu Offenbarungen und spirituellen Erfahrungen führt, ohne dass diese durch beschränkende Weltanschauungen oder Organisationen gefiltert werden. Der Schamanismus umfasst eine Reihe von Techniken, die dazu dienen, Energie, Kraft, Visionen, Heilung und Kreativität zu erlangen. Die meisten dieser Techniken sind einfach und lassen sich erlernen. So mysteriös das Ganze auch klingen mag – der Schamanismus ist eine ausgesprochen praktische und sehr ergebnisorientierte Methode. Dass er Zehntausende von Jahren intakt überlebt hat, hat einen ganz einfachen Grund: Er funktioniert.

Die modernen Schamaninnen und Schamanen arbeiten direkt mit ihren verbündeten Geistern und Lehrern in der „nicht-alltäglichen“ Wirklichkeit zusammen, um Heilung und Wissen für eine bestimmte Person, eine Familie, ein Unternehmen oder eine ganze Gemeinschaft zu erlangen. Das kann bedeuten, dass der Schamane eine Krankheit heilt, eine Seelenrückholung oder Extraktion vornimmt, Antworten auf die Fragen der Klienten einholt (Divination), den Geistern Verstorbener zu einem sicheren Übergang verhilft (Psychopomp-Arbeit), einem Klienten die verlorene Kraft zurückbringt (Krafttier-Rückholung) oder Zeremonien für einzelne Menschen oder die Gemeinschaft durchführt.

Da Schamanen mit dem Geist oder der Seele eines Klienten arbeiten, helfen die Techniken besonders schnell und wirksam bei Problemen spiritueller Natur, wie etwa Depressionen, Scham und Angst. Was auch immer Schamaninnen und Schamanen tun – ihre Hauptaufgabe besteht darin, dem Klienten wieder ein Leben im Gleichgewicht, in Liebe und Harmonie zu ermöglichen.
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